07.01.2009 - 01:59 Uhr    Sprache - Deutsch Sprache - Englisch   



Arten von Intrusion Detection Systemen

Man unterscheidet drei Arten von IDS

Netzwerk-Basierte IDS

NIDS versuchen, alle Pakete im Netzwerk aufzuzeichnen, zu analysieren und verdächtige Aktivitäten zu melden.

Diese Systeme versuchen außerdem, aus dem Netzwerkverkehr Angriffsmuster zu erkennen. Da in der heutigen Zeit überwiegend das TCP/IP-Protokoll eingesetzt wird, muss auch ein Angriff über dieses Protokoll erfolgen.

Mit nur einem Sensor kann ein ganzes Netzsegment überwacht werden.

Vorteile:

Nachteile:

Host-Basierte IDS

Sie stellen die älteste Art von Intrusion Detection Systemen dar. Sie wurden ursprünglich vom Militär entwickelt und sollten die Sicherheit von Großrechnern garantieren.

Ein HIDS muss auf jedem zu überwachenden System installiert werden. Der Begriff "Host" darf allerdings nicht missverstanden werden. In diesem Kontext ist als Host jedes System gemeint, auf welchem ein IDS installiert ist.

Ein HIDS muss das Betriebssystem unterstützen. Es erhält seine Informationen aus Log-Dateien, Kernel-Daten und anderen Systemdaten wie etwa der Registry. Es schlägt Alarm, sobald es in den überwachten Daten einen vermeintlichen Angriff erkennt.

Eine Unterart der HIDS sind so genannte "System Integrity Verifiers", die mit Hilfe von Prüfsummen bestimmen, ob Veränderungen am System vorgenommen wurden.

Vorteile:

Nachteile:

Hybride IDS

Hybride IDS verbinden beide Prinzipien, um eine höhere Abdeckung bei der Erkennung von aufgetretenen Angriffen gewährleisten zu können. Man spricht in diesem Zusammenhang von netz- und hostbasierten Sensortypen, die an ein zentrales Managementsystem angeschlossen sind.

Viele heute eingesetzte IDS verfügen über eine solche, hybride Funktionsweise. Ein hybrides IDS besteht zumeist aus folgenden Komponenten: